In den letzten Jahren wurde die Shisha immer beliebter. Wer die Wasserpfeifen für eine neue Entdeckung hält, liegt allerdings gänzlich falsch. Schon vor hunderten von Jahren wurde die Shisha genutzt.
Wahrscheinlich mit einer Kokosnuss wurde solch ein Rauchgerät in Indien hergestellt. Schnell wurde die Shisha in der ganzen Welt beliegt. Allerdings verlor die Wasserpfeife mit der Erfindung der Zigaretten im 19. Jahrhundert an Beliebtheit. Doch auch dies haben die Shishas überlebt und erfreuen sich nun wieder wachsender Begeisterung bei jung und alt. Vor allem im Freundeskreis wird oft eine Shisha geraucht.
Dabei ist das Besondere an der Shisha, dass mit ihr zwar Tabak geraucht wird, dieser Tabak wird jedoch nicht wie bei Zigaretten, Zigarren oder Tabakpfeifen üblich, verbrannt. Statt den Tabak zu verbrennen wird spezieller Shisha-Tabak mit einer sehr hohen Feuchtigkeit verwendet, der dann durch auflegen von Kohle das köcheln anfängt. Hierdurch wird lediglich die enthaltende Feuchtigkeit verdampft.
Das Rauchen einer Shisha hat dabei das Prinzip, dass in den Tabakkopf Tabak gelegt wird. Der am oberen Ende der Shisha aufgesteckte Tabakkopf sitzt auf einer Rauchsäule, die in einen Glasbehälter mündet. Durch die Rauchsäule gelangt der Dampf durch Unterdruck in den Glasbehälter, die Glasbowl, da an einem Schlauch gezogen wird. Der Tabakdampf durchläuft also das Wasser in der Glasbowl und wird danach durch den Schlauch inhaliert.